900 Euro Förderung für private Wallboxen

_____________________________________________________________________________________________

Die Wallbox-Förderung ist seit dem 07.07.2021 abgelaufen, weil die Fördermittel erschöpf sind.

_____________________________________________________________________________________________

Bahn frei für die private Ladeinfrastruktur

Eine Gesetzesnovelle im Wohneigentumsgesetz sorgt voraussichtlich ab November/Dezember 2020 dafür, dass Mieter und Wohnungseigentümer, welche für ihr Elektrofahrzeug eine private Ladestation planen, nun mit wesentlich weniger Hürden zu kämpfen haben.

Förderung der privaten Ladeinfrastruktur

Wer als Mieter oder Wohnungseigentümer mit der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs liebäugelt, kann sich über eine Änderung des Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetzes (kurz WEMoG) freuen. Diese ermöglicht es nun, bauliche Veränderungen – und das schließt eben auch die Installation einer Ladesäule mit ein – wesentlich leichter als bisher vornehmen zu können. War es bislang häufig ein Hindernis, dass bauliche Aus- und Umbaumaßnahmen die Zustimmung aller Eigentümer voraussetzten, ist nun gesetzlich geregelt, dass solcherlei „privilegierte Maßnahmen“ wie die Installation einer Lademöglichkeit, nur mehr der Zustimmung der einfachen Mehrheit der Eigentümerschaft bedarf.

Änderung des Gesetzes längst überfällig

Damit reagiert der Bundestag endlich auf die Anforderungen, welche sich mit der Elektromobilität ergeben und sich nicht mehr mit dem Gesetz von 1951 vereinen lassen.

Ziel dieser Förderung ist es, Privatpersonen zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu motivieren. Weil eine private Ladeinfrastruktur dafür unabdingbar ist, soll den „Umsteigern“ in Form einer Förderung unter die Arme gegriffen werden, die sich pro Ladepunkt pauschal auf 900 Euro beläuft.

Wer ist förderungsberechtigt?

Gefördert werden soll, wer plant, sein eigenes Elektrofahrzeug an einer eigens dafür errichteten Station zu laden. Zudem muss der eingespeiste Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien stammen. Dabei kann prinzipiell jeder, von der Privatperson über die Wohnungsgenossenschaft, bis hin zum Bauträger einen Antrag stellen. Voraussetzung ist, dass die Wohngebäude, beziehungsweise die Ladeinfrastruktur, nicht öffentlich zugänglich sind und die Gesamtkosten pro Ladepunkt nachweislich 900 Euro oder mehr betragen.

Ob es sich dabei um ein vermietetes oder selbstgenutztes Objekt handelt spielt keine Rolle. Von der Förderung ausdrücklich ausgenommen, sind Gemeinden, Kirchen und Zweckverbände. Beantragen lässt sich der Zuschuss hier.

Quelle Beitragsbild: Ed Harvey – Unsplash

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Wenn auch Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, melden Sie sich hier zu unserem kostenlosen Newsletter an:

Loading