Wallbox-Förderung zwingt KfW-Server in die Knie

16.000 auf einen Streich

Der Bund bemüht sich, die Elektromobilität zu Fördern. Eine der wichtigsten Säulen in diesem Zusammenhang ist das Förderprogramm „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“. Wie an anderer Stelle bereits berichtet wurde, werden private Ladesäulen dabei mit 900 Euro je Ladesäule gefördert.

 

Andrang überfordert Bundesverkehrsministerium

Startschuss für das Förderprogramm war Dienstag, der 24. November 2020. Wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht davon überzeugt war, dass Elektroautos die Zukunft des Straßenverkehrs sind, da sie für die meisten Autofahrer zu unattraktiv sind, der sollte in den nächsten 24 Stunden eines Besseren belehrt werden. Nicht weniger als 16.000 Anträge gingen binnen dieser kurzen Zeitspanne beim Verkehrsministerium ein. Die überbordende Nachfrage führte dazu, dass die Seite, auf welcher die Förderung beantragt werden kann, eine Zeit lang nicht erreichbar war.

„Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ – Jetzt schon ein Erfolg?

Insgesamt wurden an diesem einen Tag 20.500 Ladepunkte für Privathaushalte beantragt. Andreas Scheuer sieht darin einen deutlichen Indikator, dass die Politik mit ihren Förderungsmaßnahmen voll ins Schwarze getroffen habe. „Mit den richtigen Anreizen schaffen wir es, dass die Menschen auf klimafreundliche E-Autos umsteigen“, so der Minister weiter.

Offen bleibt in diesem Zusammenhang jedoch die Frage, ob es sich bei den Antragsteller durchwegs um neue Elektroauto-Fahrer handelt, die sich nun auch ein passendes Fahrzeug zur Wallbox anschaffen wollen, oder ob viele der Elektro-Pioniere die Chance genutzt und im Zuge der Förderung ihre heimische Garage aufgewertet haben.

Wer mit der Anschaffung einer Wallbox liebäugeln, erfährt übrigens hier, welche Wallbox staatlich gefördert wird.

Quelle Beitragsbild: Catarina Jansson – Unsplash

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