Wo finde ich das passende Förderprogramm?

9000 Euro Umweltbonus für E-Autos

Viele E-Auto-Interessenten kennen lediglich den Umweltbonus, der den Kauf elektrisch betriebener Fahrzeuge mit bis zu 9.000 Euro fördert. Dabei bekommt der Käufer eines E-Autos 6.000 Euro vom Staat wenn gleichzeitig der Hersteller 3.000 Euro vom Nettopreis des Fahrzeuges nachlässt. Für Plug-in Hybride gibt es etwas weniger. Welche Fahrzeuge förderwürdig sind, findet man auf der Förderliste der BAFA unter: www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet/elektromobilitaet_node.html

Gibt es noch weitere Förderprogramme?

Doch darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Fördermaßnahmen:

  • Zudem wird dem Käufer eines Elektrofahrzeuges eine Befreiung von der Kfz-Steuer gewährt.
  • Weniger bekannt ist die Einkommenssteuerbefreiung für das Laden von E-Autos beim Arbeitgeber, d.h. wenn ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern am Firmenparkplatz kostenfrei Ladestrom zur Verfügung stellt, ist das nicht als geldwerter Vorteil zu versteuern, zudem können Arbeitgeber sogar die Installation einer Wallbox für zu Hause finanzieren ohne, dass der Mitarbeiter dies versteuern muss.
  • Kleine Unternehmen können sich ihr betriebliches Mobilitätsmanagement mit bis zu 60 % der förderwürdigen Kosten bezuschussen lassen. Gefördert werden Pendlermobilität, Fuhrparkmanagement sowie Dienst- und Geschäftsreisen (Infrastrukturmaßnahmen inbegriffen), die zur verstärkten Nutzung umweltverträglicherer Verkehrsmittel und damit zur Reduzierung von umwelt- und klimaschädlichen Emissionen beitragen. Mehr dazu unter: www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=13789
  • Wer sich für sein Unternehmen Elektrofahrzeuge oder Ladestationen anschaffen möchte, kann bei der KfW über den Umweltbonus hinaus ein zinsvergünstigtes Darlehen für bis zu 10 Mio. Euro und 100 % der Investitionskosten erhalten. Mehr dazu unter:
    kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/Finanzierungsangebote/Umweltprogramm-(240-241)/

Es gibt jedoch noch deutlich mehr Förderprogramme, die jedoch zeitlich oder regional stark begrenzt sind. Fördergeber sind dabei die EU, der Bund, die Bundesländer aber auch Kommunen und zum Teil auch Unternehmen wie Energieversorger. Hier den Überblick zu behalten ist nahezu unmöglich.

Empfehlenswert: die Förderdatenbank von Bund und Ländern

Zumindest auf EU-, Bundes- und Landesebene gibt es eine Förderdatenbank, die die aktuellsten Förderprogramme auflistet. Für die Recherche empfiehlt sich folgende Suchmaske:
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html

Stichwortsuche auf der Förderdatenbank des Bundes

Unter den Suchbegriffen „Elektromobilität“, „Elektrofahrzeuge“ und „Ladeinfrastruktur“ finden sich alle relevanten Fördermaßnahmen. Dieser Weg, sich eine mögliche Förderung auszusuchen, ist absolut empfehlenswert. Denn jedes Förderprogramm hat seine eigenen Förderkriterien, die sich hinter vielen Seiten Amtsdeutsch verbergen. Oft fällt einem Antragsteller erst nach stundenlangem Ausfüllen von Formularen auf, dass sein Vorhaben gar nicht förderfähig ist. Mit der Ergebnisdarstellung in der Förderdatenbank kann man sich dieses Frusterlebnis ersparen. Hier werden nämlich zu allen gefundenen Maßnahmen die wichtigsten Förderkriterien einheitlich und klar angegeben. Zudem bietet die Datenbank auch gleich noch eine Checkliste anhand derer man rasch ermitteln kann, ob überhaupt eine Chance auf Förderung besteht.

Auf der Suche nach lokaler Förderung

Darüber hinaus empfiehlt sich auch noch eine Google-Recherche nach lokalen Förderprogrammen. Die Suche nach „Elektromobilität Förderung“ gefolgt vom Namen der jeweiligen Region, des Kreises oder der Kommune liefert z.T. erstaunliche Ergebnisse, wie schön am Beispiel von Unterhaching zu sehen ist:

Google Suche nach lokalen Fördermöglichkeiten

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